Die Macht des unausgesprochenen Wünschens

Ich kann sagen, dass oft tiefe unausgesprochene Wünsche von mir in Erfüllung gegangen sind. Dinge von denen, bis zum Zeitpunkt wo ich sie hatte, nicht einmal bewusst war, dass ich sie mir gewünscht habe.

Oft gehen unsere Wünsche nicht in Erfüllung. Jedenfalls nicht so wie wir es erwarten und wie wir es uns vorgestellt haben. Aber wenn man kurz stehen bleibt, einmal tief Luft holt und darüber nachdenkt. Wie oft wurde uns genau das was wir brauchen zu einem Zeitpunkt gegeben, als wir es am wenigsten erwartet haben. Und dann ist es da, und du kannst dir keinen besseren Zeitpunkt vorstellen. Keinen besseren Tag, keine bessere Gegenwart als diese. Oder du stehst da und realisiert, dass das was du dir gewünscht hast, nicht einmal Nahe dem kommt was du bekommen hast.Weiterlesen

Einheit unter Christen

Christliche Einheit, ein Thema, für das mein Herz brennt.

Während ich mir monatelang Gedanken darüber machte, was ich persönlich dazu beitragen kann und warum dieser Wunsch nach Einheit bei einigen nicht annähernd so ausgeprägt war wie bei mir, wurde mir klar, dass man es nicht einfach erzwingen kann. Ich erkannte die fehlende Liebe in den Herzen der Menschen, somit war’s für mich kein Wunder, dass sie den Drang nach Einheit und Frieden unter Geschwistern im Glauben nicht verspürten.

Wir können die Liebe zueinander nicht künstlich herbeiführen, aber wir können uns dafür entscheiden. Die Quelle der Liebe und des Friedens liegt einzig und allein in Gott. Wir können uns dafür entscheiden, Jesus unser Herz zu übergeben, eins mit ihm zu werden. Sobald wir das erreicht haben, ist es unmöglich, dem Wunsch nach Einheit mit unseren Brüdern und Schwestern zu umgehen. Jeder, der dem HERRN näher kommt, kommt automatisch seinem Nächsten näher. Umgekehrt bin ich davon überzeugt, dass jeder, der sich von seinem Nächsten abgrenzt, auch ein Problem mit seiner Gottesbeziehung hat.Weiterlesen

Mutter oder Kind sein

Mutter….seit 3 Jahren darf ich mich Mutter nennen. Mama, oder wie mich mein Sohn manchmal auch liebevoll “Mami” ruft. Es ist gleichzeitig verwirrend, furchteinflößend und wunderbar zugleich, diese Rolle in meinem Leben. Die Rolle und das, was ich FÜR IMMER sein werde. Jeder Tag ist aufs Neue eine Herausforderung und ein innerer Kampf. Morgens, wenn mich meine Tochter noch vor dem ersten Wecker klingeln weckt, oder Nachts, wenn mein Sohn in unser Bett sich schleicht und mich von meinem Schlafplatz wegdrängt, dann beginnt der innere Kampf: reg dich nicht auf, sie sind noch klein / irgendwann bekommst du deinen Schlaf wieder / du bist Mutter also benimm dich auch so / sind sie nicht zum Anbeißen süß / Gott, wie sehr ich sie liebe / sie treiben mich noch in den Wahnsinn / ach, diese süßen Schnarcher / ich liebe es mit ihnen einzuschlafen / ich könnte sie die ganze Nacht bewundern, usw. usf.  – Mutterschaft ist eine Achterbahn der Gefühle auf täglicher Basis.Weiterlesen

Weihnachten – ein neuer Anfang

Die Geburt Jesu ist für uns Geschwister ein besonders hervorzuhebendes Ereignis. Die Adventszeit wird von Groß und Klein herzlichst in Empfang genommen. Wir feiern die Geburt unseres Erlösers. Sein Geburtstag. Nun, hinter dem Geburtstag steckt nicht nur eine leckere Geburtstagstorte, Plätzchen, Geschenke und das Beisammen kommen der Familie, nein. Der Tag hat eine weitaus tiefgreifendere Bedeutung.Weiterlesen

Beten leicht gemacht!

Zunächst möchte ich Dir ein Zitat von Pater Pio vorstellen: Betet, und sei es auch widerwillig. Wer viel betet, wird gerettet, wer wenig betet, ist gefährdet, und wer nicht betet, wird verdammt. Der Wille zählt und wird belohnt, nicht das Gefühl. Die Verwirrung erreichte bereits beim ersten Satz ein enormes Ausmaß. Wenn es widerwillig ist, kann es doch nicht liebe- und respektvoll sein, oder? Mir ist unsere Berufung zur Heiligkeit bewusst, dennoch reicht meine Konzentration, manchmal von ,,Vater unser‘‘ bis ,,Amen‘‘. Ist man da noch auf dem richtigen Weg? Ist mein Gebet noch qualitativ? Soll ich später weitermachen? – Analysen über Analysen.
Findet den Denkfehler!Weiterlesen

Der Tod – eine neue Etappe

,,Sie ist im Urlaub tödlich verunglückt‘‘ – Die Nachricht erreichte mich in den frühen morgendlichen Stunden eines Samstagmorgens. Die Ungläubigkeit und Verständnislosigkeit führten ihren Gedankengang, während mein Herz sich wie gefesselt anfühlte. Sogar das Atmen fühlte sich befremdlich an. Während sich eine unbeschreibliche Trauer ausbreitete, schmiss ich alle Fragen in den Raum die mich um meine Zuversicht und Ruhe brachten. Das Gedankenspiel setzte sämtliche Szenarien in Werk, die mir eine Erklärung auf diese geben könnten.

,,Sie war doch so jung! Warum ist das Leben so unfair? Wie konnte das passieren? Warum musste ihr Leben so enden?‘‘Weiterlesen

Durch den eigenen Stolz zu Gott getrieben

Der heutige Zeitgeist ist schnell, auf Materielles ausgerichtet, auf der Suche nach Ruhm und Ansehen. So versuchen wir oft in diesem Tempo mitzuhalten und verlieren dann rasch unseren Vater aus den Augen oder versuchen ein wenig Zeit für ein kurzes Gebet einzuschieben, und das meist kraft- und lustlos.

Letztens bin ich auf ein Interview zwischen Bishop Barron und Shia LaBeouf gestoßen. Der Schauspieler, der für seine Rollen in Transformer und Disturbia bekannt ist, bereitet sich für seine Rollen meist unkonventionell vor. Für seinen neuen Film, in dem er Padre Pio, ein katholischer Heiliger, spielen soll, hat er eine Zeit lang in einem Kapuzinerkloster verbracht, wo er auch Bishop Barron kennenlernte.Weiterlesen

Glaubenszeugnis von Franciska

Nach zwei Ehejahren widmeten mein Mann und ich uns der Familienplanung. Um meine damaligen Leiden kurz zu fassen, hatte ich in 2 Jahren, 4 Fehlgeburten, 4 Ausschabungen, viele Krankenhausaufenthalte, bin um ein Haar einer Blutvergiftung, aufgrund einer Ausschabung, entkommen, und viele Untersuchungen. Ein Arzt meinte sogar, ohne mit der Wimper zu zucken: „Ich würde meine Hand ins Feuer legen, dass Sie niemals ein Kind bekommen werden.“ Wieso ich nie über die 12. Schwangerschaftswoche gekommen bin, konnte man mir damals, sowie heute, nicht sagen. Alle Untersuchungen ergaben, dass sowohl ich, als auch mein Mann körperlich gesund waren. Wir waren beide sehr sportlich vor der Familienplanung, haben uns damals auch sehr unserem Aussehen gewidmet. Wir gingen also davon aus, dass in einem gesunden Körper ein gesunder Geist stecken müsste. Im Sommer 2013, nach der 4. Fehlgeburt und der Ausschabung nach der Ausschabung, sollte sich langsam alles ändern, nach meinem 30. Geburtstag.Weiterlesen

Ausschnitte aus einem Tagebuch

Masken

In meiner Jugendzeit habe ich mich allzu oft versteckt. Hinter papagei bunter Kleidung, hinter Schminke, hinter Anime, hinter Fantasiegeschichten wie Sailor Moon, in denen ich mich stark, mit Superkräften und als Held vorstellen konnte, so oft ich wollte. J-Pop und Avril Lavigne beispielsweise waren super, um mich in meinen Emotionen zu wälzen. So oft wollte ich wo dazugehören, es wollte aber nicht so recht klappen. Als Teenager stand ich mir irgendwie selbst im Weg. Ich dachte so lange, „Schüchtern“ und „Leise“ und „Brav” waren meine Bestimmung. Dieser Weg und kein anderer. Ich war wie in einem Tigerkäfig für stille Seelen. Und ich zog gesenkten Blickes meine Runden, mit unruhig umherpeitschendem Schwanz.Weiterlesen

Die Menschheit und das Zeitalter des Verderbens  

Wir leben in einem Zeitalter, indem keine Sekunde vergeht, wo der heiligen Dreifaltigkeit keine Beleidigungen, Demütigungen und Respektlosigkeit entgegengebracht wird. Besonders kreativ wird die Verhöhnung in den südlichen Ländern, wo die Schimpfwörter ein unerträgliches Ausmaß der Abscheulichkeit erreichen. Warum? Gab er sich nicht bis zu seinem letzten Tropfen Blut?

Die Frage lässt sich bedauerlicherweise, sehr leicht beantworten. Die menschliche Natur benötigt ein sichtbares Zeichen, um sich die Existenz Gottes einzugestehen. Welch Ironie! Dabei liegt es nicht einmal in seiner Macht, ob er das Licht der Sonne erblicken kann. Dennoch antwortet unser Herr demütig. Weiterlesen

Christlicher Wohltätigkeitsverein der Nächstenliebe
Talita Kum

Leise war gestern

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