Die Macht des unausgesprochenen Wünschens

Ich kann sagen, dass oft tiefe unausgesprochene Wünsche von mir in Erfüllung gegangen sind. Dinge von denen, bis zum Zeitpunkt wo ich sie hatte, nicht einmal bewusst war, dass ich sie mir gewünscht habe.

Oft gehen unsere Wünsche nicht in Erfüllung. Jedenfalls nicht so wie wir es erwarten und wie wir es uns vorgestellt haben. Aber wenn man kurz stehen bleibt, einmal tief Luft holt und darüber nachdenkt. Wie oft wurde uns genau das was wir brauchen zu einem Zeitpunkt gegeben, als wir es am wenigsten erwartet haben. Und dann ist es da, und du kannst dir keinen besseren Zeitpunkt vorstellen. Keinen besseren Tag, keine bessere Gegenwart als diese. Oder du stehst da und realisiert, dass das was du dir gewünscht hast, nicht einmal Nahe dem kommt was du bekommen hast.Weiterlesen

Einheit unter Christen

Christliche Einheit, ein Thema, für das mein Herz brennt.

Während ich mir monatelang Gedanken darüber machte, was ich persönlich dazu beitragen kann und warum dieser Wunsch nach Einheit bei einigen nicht annähernd so ausgeprägt war wie bei mir, wurde mir klar, dass man es nicht einfach erzwingen kann. Ich erkannte die fehlende Liebe in den Herzen der Menschen, somit war’s für mich kein Wunder, dass sie den Drang nach Einheit und Frieden unter Geschwistern im Glauben nicht verspürten.

Wir können die Liebe zueinander nicht künstlich herbeiführen, aber wir können uns dafür entscheiden. Die Quelle der Liebe und des Friedens liegt einzig und allein in Gott. Wir können uns dafür entscheiden, Jesus unser Herz zu übergeben, eins mit ihm zu werden. Sobald wir das erreicht haben, ist es unmöglich, dem Wunsch nach Einheit mit unseren Brüdern und Schwestern zu umgehen. Jeder, der dem HERRN näher kommt, kommt automatisch seinem Nächsten näher. Umgekehrt bin ich davon überzeugt, dass jeder, der sich von seinem Nächsten abgrenzt, auch ein Problem mit seiner Gottesbeziehung hat.Weiterlesen

Die Toxizität des Sich-Vergleichens

Tagtäglich bekommen wir sie zu hören. In unterschiedlichsten Situationen erwarten sie uns. Arbeitsplatz, Uni, familiäres Umfeld – kein Ort ist vor ihnen sicher. Ihr Einsatzgebiet? Vielfältig. Ihr Zweck? Genauso. Es gibt unterschiedliche Formen und sie tauchen in verschiedenen Altersgruppen auf. Doch nicht nur zu hören bekommen wir sie, auch wir sprechen sie aus. Oftmals mit einer gewissen Leichtigkeit und Raffinesse, sodass es einem nicht einmal bewusst ist. Ja, es ist schon fast ein automatisierter Prozess. So, als ob es ein Teil von uns wäre oder jedenfalls ein Teil unserer gelebten Kultur. Doch was ist dieses Beschriebene „sie“, dass sich in so vielen von uns scheinbar wie festgesetzt hat? Es sind Aussagen des Sich-Vergleichens. Weiterlesen

Beten leicht gemacht!

Zunächst möchte ich Dir ein Zitat von Pater Pio vorstellen: Betet, und sei es auch widerwillig. Wer viel betet, wird gerettet, wer wenig betet, ist gefährdet, und wer nicht betet, wird verdammt. Der Wille zählt und wird belohnt, nicht das Gefühl. Die Verwirrung erreichte bereits beim ersten Satz ein enormes Ausmaß. Wenn es widerwillig ist, kann es doch nicht liebe- und respektvoll sein, oder? Mir ist unsere Berufung zur Heiligkeit bewusst, dennoch reicht meine Konzentration, manchmal von ,,Vater unser‘‘ bis ,,Amen‘‘. Ist man da noch auf dem richtigen Weg? Ist mein Gebet noch qualitativ? Soll ich später weitermachen? – Analysen über Analysen.
Findet den Denkfehler!Weiterlesen

Der Tod – eine neue Etappe

,,Sie ist im Urlaub tödlich verunglückt‘‘ – Die Nachricht erreichte mich in den frühen morgendlichen Stunden eines Samstagmorgens. Die Ungläubigkeit und Verständnislosigkeit führten ihren Gedankengang, während mein Herz sich wie gefesselt anfühlte. Sogar das Atmen fühlte sich befremdlich an. Während sich eine unbeschreibliche Trauer ausbreitete, schmiss ich alle Fragen in den Raum die mich um meine Zuversicht und Ruhe brachten. Das Gedankenspiel setzte sämtliche Szenarien in Werk, die mir eine Erklärung auf diese geben könnten.

,,Sie war doch so jung! Warum ist das Leben so unfair? Wie konnte das passieren? Warum musste ihr Leben so enden?‘‘Weiterlesen

Wenn die Beziehung zum Götzen wird

Das ist ER! DER Mann für dein Leben, den du dir immer gewünscht hast. ER ist der Mann, für den du gebetet hast und den Gott dir geschenkt hat. Ihr könnt gemeinsam von Gott reden, ihn anbeten und dankt ihm für das Geschenk, welches er euch mit der Beziehung gegeben hat. Du bist so verliebt und möchtest deinem Partner daher deine ganze Liebe schenken. Nach eurem letzten Treffen zählst du schon sehnsüchtig die Tage bis ihr euch wiederseht und das Einzige, was du am liebsten machen würdest ist, 24 Stunden und 7 Tage die Woche mit deinem Liebsten zu verbringen. Ein Leben ohne ihn, kannst du dir nun nicht mehr vorstellen. Es ist wie in allen Liebesfilmen- einfach perfekt. Naja dann ist doch alles perfekt, oder?Weiterlesen

Wer steht in deinem Herzen an erster Stelle? Dein Kind oder Gott?

Wenn man über das Muttersein nachsinnt, denken die meisten an all die besonders schönen Ereignisse, aber auch an all die Herausforderungen, die einen als Mama begleiten. Doch, hast du schon einmal über die Gefahr des Götzendienstes in einer Mutterschaft nachgedacht? Ich tat es, allerdings erst als Gott mir einen Denkzettel verpasste, denn ich war dieser Versuchung zum Opfer gefallen. Oh ja, meine Kinder waren zum Götzen geworden! Ich hatte nur noch Augen für sie und jeder einzelne Gedanke drehte sich um meine Kinder. Wirklich Zeit für mich nahm ich mir so gut wie nie, geschweige denn für Gott. Vor meiner radikalen Umkehr betete ich mit den Kindern, weil ich ihre Gottesbeziehung als wichtig empfand und nicht etwa, weil mir Gott so wichtig war. Nach meiner Umkehr änderte sich der Grund, doch mich begleitete dennoch eine große Angst oder innere Unruhe über Monate hinweg, als ob ich schon ahnte was Gott von mir möchte oder vorhat. Ich wusste nämlich ganz genau, dass es da noch etwas gibt, dass eindeutig zwischen mir und Gott stand – meine Kinder. Es war ein sehr langer und vor allem schmerzhafter Prozess, durch den Gott mich gehen ließ. Es wäre jetzt viel zu viel, auf all das Erlebte genauer einzugehen, doch diese zwei Zitate bringen es kurz und bündig bereits auf den Punkt.

In Samuel 2:29 heißt es „Warum ehrst du deine Söhne mehr als mich?“

Allein dieser Satz packte mein Herz, doch als ich die Botschaft Jesu im Buch „Die Eucharistie, mein schönstes Geschenk“ las, war´s endgültig bei mir vorbei.

„Lernt, alles loszulassen, was euch gehört, sogar eure Kinder! Sorgt euch nicht über alle Maßen um das, was aus ihnen werden soll! Eure Ansichten sind nicht die meinen. Lehrt sie die Heilige Schrift kennen und bittet sie, ihre Kenntnisse an ihre Nachkommen weiterzugeben. Lehrt sie die Kirche achten und die Sakramente empfangen von Geschlecht zu Geschlecht. Wenn ihr euch so verhaltet, habt ihr eure Pflicht als Eltern erfüllt.“

Gott wollte, dass meine Beziehung zu IHM jede andere Beziehung in meinem Leben ersetzt, einschließlich die, meiner Kinder. „Warum gibst du deinen Kindern dein Bestes und mir bloß den zweiten Platz?“ fühlte ich innerlich und weinte bitterlich. Wir „guten“ Mütter neigen dazu, den Kindern unser Bestes zu geben und selten Zeit für uns selbst zu nehmen, geschweige denn für Gott. Doch unabhängig vom Alter oder Stadium unserer Kinder fordert Gott IMMER den ersten Platz in unseren Herzen. ER möchte, dass du und ich, IHN mehr ehren als irgendjemanden sonst!

Ja, das ist ein schmaler Grat, denn unsere Kinder gut zu bemuttern ist ebenso eine Art, wie wir Gott ehren. Die Betreuung unserer Kinder, auch wenn sie über die Pflicht hinausgeht, ist jedoch nicht das Problem. Der Kern der Sache ist, dass niemand, nicht einmal unsere Kinder, einen höheren Platz in unseren Herzen haben sollten als GOTT, damit sie nicht zu unseren Idolen werden. Idole? Es scheint fast lächerlich, sie so zu bezeichnen, aber genau das werden sie, wenn wir sie mehr ehren als Gott.

Betrachte doch einmal folgende Fragen:

Trennst du dich jemals von deinen Kindern, unabhängig vom Alter und verbringst Zeit allein mit Gott?
Kommunizierst du bewusst mit IHM so viel wie mit deinen Kindern?
Konzentrierst du dich eher darauf, mehr von Gott zu bekommen, anstatt mehr für deine Kinder zu bekommen?
Sehen dich deine Kinder genauso viel in der Bibel lesen, wie du sie fernsehen siehst?
Hat die Beziehung zu Gott eine höhere Priorität als deinen Kindern noch vor der Schule das Alphabet beizubringen oder sie täglich sonst irgendwie zusätzlich zu fördern?

Bitte verstehe mich nicht falsch, das Alphabet zu lehren oder jede einzelne Mahlzeit frisch, warm und gesund zu kochen, sind hervorragende Dinge und richtig bewundernswert, doch wir dürfen nicht zulassen, dass diese Bestrebungen für unsere Kinder, unser Streben nach Gott minimieren. GOTT muss den höchsten Ehrenplatz in unseren Herzen einnehmen. Indem wir zuerst IHN suchen, werden all die vielen Aspekte unseres Lebens zu unserem Besten und zu seiner Ehre zusammenpassen. Nichts wird unsere Häuser mehr erstrahlen lassen als SEINE Gegenwart. Nichts fördert die Entwicklung unserer Kinder mehr, als Mütter zu haben, die GOTT wirklich kennen. Und nichts wird uns zu besseren Müttern machen, als unserem HERRN den ersten Platz in unserem Leben einzuräumen.

 

Veronika Rajic

Christlicher Wohltätigkeitsverein der Nächstenliebe
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