Ein Glaubenstief und der Weg heraus

Jeder wird es kennen. Die Phasen im Leben in denen man sich so alleine und so hilflos fühlt. Auch wenn man selbst ein guter Gläubiger ist und seinen Glauben lebt und versteht und ihn gerne lebt, gibt es doch Phasen, in denen man in ein Tief sinkt und sich fragt wozu, wieso und „Gott, wo bist du???“. Die Lust auf das Gebet schwindet, die Lust an der Heiligen Messe teilzunehmen schwindet. Man fühlt sich wie in einem Hamsterrad. Es tut sich nichts, keine Antworten auf unsere Fragen. Schaut man Nachrichten, oder sieht die Schicksalsschläge im Freundes- und Verwandtenkreis, dann flackert doch, auch wenn ungewollt, ganz leise die Frage auf: WARUM UND WO BIST DU?Weiterlesen

Benedicere – Lasst uns einander segnen!

Der essenzielle Begriff Segen wurzelt in dem lateinischen Wort ,,benedictio‘‘ und wird von ,,benedicere‘‘ abgeleitet. Es setzt sich aus den Bausteinen ,,bene‘‘ (gut) und ,,dicere‘‘ (sagen) zusammen. Würde man den Ausdruck wortwörtlich übertragen, müsste man von ,,etwas Gutes sagen‘‘ sprechen. Im kroatischen wurde ,,bene‘‘ mit der Bezeichnung Schatz übersetzt. Dieser wird mit Reichtum, Glück und Zufriedenheit assoziiert. In der Bedeutung wird daher stets die Wirkung des Wortes hervorgehoben. Der Segen soll somit Gottes Handeln ankündigen. Der Ursprung des Segens liegt also in unserem Herrn, der unter anderem im Herzen der Menschen und auf Erden verweilt.Weiterlesen

20 Botschaften, die Jesus der heiligen Faustina offenbarte

In den letzten Wochen habe ich das Tagebuch der Hl. Faustyna Kowalska (25. August 1905 – † 5. Oktober 1938) buchstäblich verschlungen und ich finde, dass die Botschaft der Barmherzigkeit Gottes, heute und mit jedem neuen Tag, mehr gebraucht wird. „Die Apostelin der Barmherzigkeit“, war als Mystikerin und Visionärin bekannt. Unser Herr gewährte ihr ein tiefes Verständnis der Liebe und Barmherzigkeit Gottes, die sie durch ihr Tagebuch mit der Welt teilen sollte.

Ich weiß, dass nicht jeder die Zeit und Lust hat, sich dieses lohnenswerte aber eben auch sehr dicke Buch durchzulesen, daher möchte ich hier ein paar Botschaften Jesu, die er seiner Apostelin offenbarte mit euch teilen und euch einladenWeiterlesen

Mein Jesus in Gestalt einer Hostie

Ich sah Dich, in Gestalt einer Hostie, in einer auseinander gefallenen Monstranz am Boden liegend, auf der Straße. Kein Mensch schenkte dir Beachtung, alle stiegen sie einfach über Dich drüber. In diesem Entsetzen folgte ein unüberhörbarer, schreckhafter Laut aus meinem Mund, während eine junge Frau stehen blieb und mich verwundert fragte, was denn bloß los sei. Die Ahnungslosigkeit in ihrem Gesicht, sorgte für noch größeres Entsetzen in mir und ich brachte nur ein „Hier, sieh doch!?“  als Antwort heraus, während meine Finger zur selben Zeit auf Dich, verborgen in der kleinen Hostie zeigten. So verwundert, wie ich über ihre Ahnungslosigkeit war, so verwundert war sie über mein entsetztes Gesicht.Weiterlesen

Die Sache mit der Sorge

Manche von euch mögen schon gehört haben, dass in der Bibel 365 mal geschrieben steht „Fürchte dich nicht“. Doch warum neigt der Mensch noch immer dazu sich Sorgen zu machen? Ich kann da ein Lied darüber singen, leider. Der Weg zur Mutterschaft war und ist für mich nicht einfach gewesen. Auch diese Schwangerschaft ist aufgrund meiner Vorgeschichte mit Triggermomenten durchwoben, die mich oft zum Stocken bringen.

Einen Drittel der Schwangerschaft nun hinter mir, waren die Gebete abends vorm Schlafen gehen doch immer relativ gleich: „Gott bitte gib mir die Kraft zu akzeptieren was dein Wille ist, zu Überkommen, wenn es sich von meinem unterscheidet. Nimm mir bitte meine Ängste, denn ich weiß sie kommen nicht von dir.“ So ist mir die letzten Nächte aufgefallen, dass wenn ich dann plötzlich nachts aufwachte, dass große Bedürfnis aufkam zu beten. Jede Nacht lag ich irgendwann mal da und fing an innigst zu beten.Weiterlesen

Wie du Trauernde durch schwere Zeiten begleiten kannst

Mit dem Tod konfrontiert zu werden, war schon immer eine schwierige Situation. Insbesondere in solchen Momenten in denen es einen unerwartet trifft. Als außenstehende Person findet man sich in einer unbekannten Situation, nicht wissend wie man helfen soll, obwohl man nichts lieber machen würde.

Ich selbst habe ich mich in solch einer Situation gefunden, nicht als außenstehende Person, sondern als trauernde Mutter, den Tod ihres Sohnes verarbeitend. In dieser Zeitspanne, vom Tod bis hin zum heutigen Tag, sind wir als Eltern einigen Personen begegnet, die nicht so recht wussten wie sie mit uns umgehen sollen. Doch ein Muster konnten wir bei der Mehrheit erkennen: das Thema meiden. In den seltensten Fällen ist das die richtige Herangehensweise.Weiterlesen

Wenn die Beziehung zum Götzen wird

Das ist ER! DER Mann für dein Leben, den du dir immer gewünscht hast. ER ist der Mann, für den du gebetet hast und den Gott dir geschenkt hat. Ihr könnt gemeinsam von Gott reden, ihn anbeten und dankt ihm für das Geschenk, welches er euch mit der Beziehung gegeben hat. Du bist so verliebt und möchtest deinem Partner daher deine ganze Liebe schenken. Nach eurem letzten Treffen zählst du schon sehnsüchtig die Tage bis ihr euch wiederseht und das Einzige, was du am liebsten machen würdest ist, 24 Stunden und 7 Tage die Woche mit deinem Liebsten zu verbringen. Ein Leben ohne ihn, kannst du dir nun nicht mehr vorstellen. Es ist wie in allen Liebesfilmen- einfach perfekt. Naja dann ist doch alles perfekt, oder?Weiterlesen

Der Kampf mit der Furchtlosigkeit

Es kann jederzeit und überall passieren. Man spaziert an einem sonnigen Nachmittag durch die Straßen Wiens, erblickt eine bestimmte Person und spürt, wie der Heilige Geist einen auffordert, etwas zu sagen oder zu tun, worauf man eigentlich überhaupt keine Lust hat, weil es für mich persönlich schlichtweg unangenehm ist, wildfremde Menschen anzusprechen und in irgendeiner Form, Gottes Liebe zu verbreiten. Anstatt mich geehrt zu fühlen, dass der Herr mich als sein Sprachrohr benutzen möchte, werde ich oft nervös, kämpfe dagegen an und manchmal kam es sogar vor, dass ich diesen Impuls beinhart versuchte, zu ignorieren. Ich sage „versuchte“, da ich nach einigen schlaflosen Nächten an nichts anderes mehr denken konnte und schließlich doch noch meinen Mut zusammenfasste, um diesen Auftrag zu erfüllen.

Ich möchte furchtlos mutig für Jesus sein, aber ich kämpfe in diesem Bereich immer noch sehr.Weiterlesen

Wer steht in deinem Herzen an erster Stelle? Dein Kind oder Gott?

Wenn man über das Muttersein nachsinnt, denken die meisten an all die besonders schönen Ereignisse, aber auch an all die Herausforderungen, die einen als Mama begleiten. Doch, hast du schon einmal über die Gefahr des Götzendienstes in einer Mutterschaft nachgedacht? Ich tat es, allerdings erst als Gott mir einen Denkzettel verpasste, denn ich war dieser Versuchung zum Opfer gefallen. Oh ja, meine Kinder waren zum Götzen geworden! Ich hatte nur noch Augen für sie und jeder einzelne Gedanke drehte sich um meine Kinder. Wirklich Zeit für mich nahm ich mir so gut wie nie, geschweige denn für Gott. Vor meiner radikalen Umkehr betete ich mit den Kindern, weil ich ihre Gottesbeziehung als wichtig empfand und nicht etwa, weil mir Gott so wichtig war. Nach meiner Umkehr änderte sich der Grund, doch mich begleitete dennoch eine große Angst oder innere Unruhe über Monate hinweg, als ob ich schon ahnte was Gott von mir möchte oder vorhat. Ich wusste nämlich ganz genau, dass es da noch etwas gibt, dass eindeutig zwischen mir und Gott stand – meine Kinder. Es war ein sehr langer und vor allem schmerzhafter Prozess, durch den Gott mich gehen ließ. Es wäre jetzt viel zu viel, auf all das Erlebte genauer einzugehen, doch diese zwei Zitate bringen es kurz und bündig bereits auf den Punkt.

In Samuel 2:29 heißt es „Warum ehrst du deine Söhne mehr als mich?“

Allein dieser Satz packte mein Herz, doch als ich die Botschaft Jesu im Buch „Die Eucharistie, mein schönstes Geschenk“ las, war´s endgültig bei mir vorbei.

„Lernt, alles loszulassen, was euch gehört, sogar eure Kinder! Sorgt euch nicht über alle Maßen um das, was aus ihnen werden soll! Eure Ansichten sind nicht die meinen. Lehrt sie die Heilige Schrift kennen und bittet sie, ihre Kenntnisse an ihre Nachkommen weiterzugeben. Lehrt sie die Kirche achten und die Sakramente empfangen von Geschlecht zu Geschlecht. Wenn ihr euch so verhaltet, habt ihr eure Pflicht als Eltern erfüllt.“

Gott wollte, dass meine Beziehung zu IHM jede andere Beziehung in meinem Leben ersetzt, einschließlich die, meiner Kinder. „Warum gibst du deinen Kindern dein Bestes und mir bloß den zweiten Platz?“ fühlte ich innerlich und weinte bitterlich. Wir „guten“ Mütter neigen dazu, den Kindern unser Bestes zu geben und selten Zeit für uns selbst zu nehmen, geschweige denn für Gott. Doch unabhängig vom Alter oder Stadium unserer Kinder fordert Gott IMMER den ersten Platz in unseren Herzen. ER möchte, dass du und ich, IHN mehr ehren als irgendjemanden sonst!

Ja, das ist ein schmaler Grat, denn unsere Kinder gut zu bemuttern ist ebenso eine Art, wie wir Gott ehren. Die Betreuung unserer Kinder, auch wenn sie über die Pflicht hinausgeht, ist jedoch nicht das Problem. Der Kern der Sache ist, dass niemand, nicht einmal unsere Kinder, einen höheren Platz in unseren Herzen haben sollten als GOTT, damit sie nicht zu unseren Idolen werden. Idole? Es scheint fast lächerlich, sie so zu bezeichnen, aber genau das werden sie, wenn wir sie mehr ehren als Gott.

Betrachte doch einmal folgende Fragen:

Trennst du dich jemals von deinen Kindern, unabhängig vom Alter und verbringst Zeit allein mit Gott?
Kommunizierst du bewusst mit IHM so viel wie mit deinen Kindern?
Konzentrierst du dich eher darauf, mehr von Gott zu bekommen, anstatt mehr für deine Kinder zu bekommen?
Sehen dich deine Kinder genauso viel in der Bibel lesen, wie du sie fernsehen siehst?
Hat die Beziehung zu Gott eine höhere Priorität als deinen Kindern noch vor der Schule das Alphabet beizubringen oder sie täglich sonst irgendwie zusätzlich zu fördern?

Bitte verstehe mich nicht falsch, das Alphabet zu lehren oder jede einzelne Mahlzeit frisch, warm und gesund zu kochen, sind hervorragende Dinge und richtig bewundernswert, doch wir dürfen nicht zulassen, dass diese Bestrebungen für unsere Kinder, unser Streben nach Gott minimieren. GOTT muss den höchsten Ehrenplatz in unseren Herzen einnehmen. Indem wir zuerst IHN suchen, werden all die vielen Aspekte unseres Lebens zu unserem Besten und zu seiner Ehre zusammenpassen. Nichts wird unsere Häuser mehr erstrahlen lassen als SEINE Gegenwart. Nichts fördert die Entwicklung unserer Kinder mehr, als Mütter zu haben, die GOTT wirklich kennen. Und nichts wird uns zu besseren Müttern machen, als unserem HERRN den ersten Platz in unserem Leben einzuräumen.

 

Veronika Rajic

„Ich verurteile dich nicht – ich liebe dich‘‘

Wörter, die das Herz erwärmen sollten. Wörter, welche die Botschaft der Barmherzigkeit, Vergebung, und Liebe in sich tragen. Ein Freifahrtschein ins neue Leben. Man könnte es auch als Neuanfang bezeichnen. Dennoch trägt der schnelllebige Mensch das ,,aber‘‘ im Herzen.  Als ich in der forensischen Psychiatrie, ein Teilgebiet, der sich mit sucht- und psychisch kranken Straftätern befasst, Gespräche mit einem Betroffenen führte, und er seine Taten zu erklären versuchte, wurde schnell klar, dass nicht seine ,,kriminalistische Ader‘‘ das eigentliche Problem darstellt,Weiterlesen

Christlicher Wohltätigkeitsverein der Nächstenliebe
Talita Kum

Leise war gestern

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